Alles was wir sind ist das Ergebnis dessen was wir dachten.
Buddha
Mit beiden Füssen am Boden, entspannten Schulter, entspanter Zunge, Hände gefalltet, spürte ich die Gegenwart auf. Zuerst hörte ich nur die Musik, langsam, lösend, ruhig. Sie spielte vor sich hin. Nebenbei störten mich jedoch Geräusche im Umfeld, Hundebellen, Fluglärm, Trampeln.
Ich dachte einfacher, konnte störende Geräusche ausblenden, versuchte mein Ich zu erreichen. Doch von aussen schossen nur so Gedanken auf mich zu. Morgen, Gestern. Vor einem Jahr, in fünf Tagen.
Ich konzentrierte mich stärker auf genau diesen Zeitpunkt, an dem ich hier sitze. Doch es kamen mehr und mehr Gedanken.
So einfach ist es nicht, sein Ich zu finden.
Ist man wirklich so ein Chaos wie man denkt?
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